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Einbauanleitung für Wandeinbautresore

ACHTUNG: Vor dem Einbau die Einbauanleitung bitte vollständig durchlesen.

Die Maueröffnung muß groß genug sein, sodaß der Tresor allseitig mit mindestens 100 mm Beton umgeben werden kann.
Die Bausubstanz muß tragfähig sein, (zumindest Ziegelmauerwerk). Die Betonummantelung des Tresors muß eine gute Verbindung mit dem Mauerwerk bekommen.
Bei vorhandener Maueröffnung mit glatten Wandungen sind diese noch größer zu gestalten. (Ausstemmen), so daß nach dem Betonieren ein guter Verbund erreicht wird und das Herausziehen des Tresors unmöglich ist.

Beim Einsetzen des Safes ist darauf zu achten, daß das Merkwort "oben" auch oben steht, der Schrank also nicht auf dem Kopf stehend einbetoniert wird.

ACHTUNG
Durch die schwere Tür ist der Tresor besonders kopflastig. Vorsicht beim Öffnen und dem Einsetzen in die vorbereitete Maueröffnung.
Nach dem Einsetzen muß der Schrank ausgerichtet und gut verkeilt werden. Hierbei ist darauf zu achten, daß er völlig lotrecht sitzt (mit Lot oder Wasserwaage nachprüfen), die Tür ist hierbei zu öffnen. Sitzt der Schrank richtig, so muß die Tür auf jedem Punkt ruhen, weder zufallen, noch nach außen fallen.

Damit sich die Wandungen des Tresors während des Betonierens nicht nach innen verbiegen können, ist für eine fachgerechte Aussteifung im Tresor zu sorgen. Zum Einbringen des Betons ist es ratsam die obere Maueröffnung zu vergrößern, oder leicht schräg auszuarbeiten. Nun noch die Maueröffnungen rechts, links und unten verschalen und die eigentlichen Betonarbeiten können beginnen.

Betonmischung:

  • 3 Teile Kies gewaschen Körnung 0-32
  • - 1 Teil Zement PZ 35
  • - und soviel Wasser, daß ein schwach fließender Beton entsteht.

Es ist darauf zu achten, daß eine gleichbleibende Betonqualität entsteht.

Verarbeitung:

Beim Einfüllen des Betons ist darauf zu achten, daß sich keine Hohlräume bilden. Zu Beginn des Einfüllens ist es ratsam den Beton nur von einer Seite einfließen zu lassen, um Hohlräume unter dem Schrank zu vermeiden. Ist der Beton unter dem Schrank durchgeflossen, kann allseitig eingefüllt werden.

Durch Einstampfen und leichte Hammerschläge an der Verschalung wird zuerst eine bessere Fließeigenschaft und später eine höhere Verdichtung des Betons erreicht.

Der Schrank ist während des Einstampfens der Füllung und 48 Stunden nachher geschlossen zu halten.

Anschließend kann die Schalung entfernt werden kleinere Löcher und Unebenheiten mit Putz oder Spachtelmasse ausgeglichen werden. Nun muß die Tresortür zum Auslüften geöffnet werden und ausreichend lang geöffnet bleiben.

Wir haften nicht für Folgeschäden durch Schwitzwasser bzw. unsachgemäßen Einbau.

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